Ping Test — Latenz & Reaktionszeit messen
Teste deinen Ping kostenlos und finde heraus, wie schnell deine Internetverbindung auf Anfragen reagiert — wichtig für Gaming, Videoanrufe und Echtzeitanwendungen.
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Typische Werte nach Technologie
Vergleiche deine Ergebnisse mit den üblichen Geschwindigkeiten
| Technologie | Download | Upload | Ping | Typisch |
|---|---|---|---|---|
| DSL | 6–16 | 1–2 | 20–50 | 10–16 Mbit/s |
| VDSL | 16–250 | 2–40 | 10–30 | 50–100 Mbit/s |
| Kabel | 50–1.000 | 5–50 | 10–30 | 200–500 Mbit/s |
| Glasfaser | 100–10.000 | 50–10.000 | 1–5 | 500–1.000 Mbit/s |
| LTE/5G | 10–300 | 5–50 | 20–100 | 25–50 Mbit/s |
| Satellit | 5–100 | 1–10 | 500–800 | 15–30 Mbit/s |
DSL
VDSL
Kabel
Glasfaser
LTE/5G
Satellit
Was ist Ping und warum ist er wichtig?
Der Ping — auch Latenz genannt — misst die Zeit in Millisekunden (ms), die ein kleines Datenpaket benötigt, um von deinem Gerät zu einem Server und wieder zurück zu gelangen. Er ist ein zentraler Indikator für die Reaktionsgeschwindigkeit deiner Internetverbindung. Während Download- und Upload-Geschwindigkeit angeben, wie viele Daten pro Sekunde übertragen werden können, zeigt der Ping, wie schnell die Verbindung auf eine Anfrage antwortet. Ein niedriger Ping bedeutet eine kürzere Verzögerung — entscheidend für alle Anwendungen, bei denen Echtzeit-Interaktion gefragt ist.
Technisch gesehen sendet ein Ping-Test ein ICMP Echo Request-Paket an den Zielserver. Der Server antwortet mit einem ICMP Echo Reply, und die gemessene Rundlaufzeit (Round Trip Time, RTT) ergibt den Ping-Wert. Dabei spielt die physische Entfernung zum Server eine große Rolle: Je weiter der Server entfernt ist, desto höher fällt der Ping aus. Auch die Anzahl der Netzwerk-Hops (Router und Switches auf dem Weg) beeinflusst die Latenz. Unser Ping-Test nutzt das Cloudflare-Edge-Netzwerk, um die Messung über den nächstgelegenen Server durchzuführen und so ein möglichst realistisches Ergebnis zu liefern.
Welche Ping-Werte sind gut? Richtwerte für verschiedene Anwendungen
Was ein „guter" Ping ist, hängt stark davon ab, wofür du deine Internetverbindung nutzt. Für Online-Gaming — insbesondere kompetitive Shooter wie CS2, Valorant oder Fortnite — ist ein Ping unter 20 ms ideal. Werte bis 50 ms sind noch gut spielbar, bis 80 ms akzeptabel. Ab 100 ms treten spürbare Verzögerungen auf (Input-Lag), die im kompetitiven Bereich einen echten Nachteil darstellen. Bei rundenbasierten oder strategischen Spielen wie Civilization oder Hearthstone ist der Ping weniger kritisch.
Für VoIP-Telefonie und Videokonferenzen (Zoom, Teams, Google Meet) sollte der Ping idealerweise unter 50 ms liegen. Bis 100 ms sind Gespräche noch flüssig, darüber kommt es zu störenden Verzögerungen — man fällt sich gegenseitig ins Wort, weil die Sprachpakete verspätet ankommen. Für Streaming (Netflix, YouTube, Twitch) ist der Ping hingegen weniger relevant, da hier primär die Download-Bandbreite zählt. Selbst ein Ping von 200 ms stört beim Streaming kaum, da die Daten gepuffert werden.
Ping-Werte nach Verbindungstyp
Dein Ping hängt maßgeblich von der verwendeten Verbindungstechnologie ab. Glasfaser (FTTH) liefert die besten Werte mit typischerweise 1–5 ms, da Lichtsignale nahezu verzögerungsfrei über die Leitung reisen. Kabel-Internet erreicht in der Regel 10–30 ms, DSL/VDSL liegt bei 15–50 ms — abhängig von der Leitungslänge zum nächsten Verteiler. LTE schwankt zwischen 30 und 80 ms, 5G kann unter optimalen Bedingungen unter 10 ms erreichen. Satellit-Internet hat systembedingt den höchsten Ping (500–800 ms bei geostationären Satelliten), da die Signale eine Strecke von über 70.000 km zurücklegen müssen. Starlink (Low-Earth-Orbit) erreicht immerhin 25–60 ms.
So verbesserst du deinen Ping
Es gibt mehrere Stellschrauben, um deinen Ping zu senken. Der effektivste Schritt: Nutze ein LAN-Kabel statt WLAN. WLAN fügt durch die Funkübertragung zusätzliche Latenz hinzu (oft 5–15 ms). Schließe außerdem alle Programme, die im Hintergrund Daten übertragen — Cloud-Synchronisation, automatische Updates und Streaming-Dienste belasten die Verbindung und erhöhen den Ping. Wähle in Online-Spielen den nächstgelegenen Server — ein Server in Frankfurt liefert für deutsche Nutzer deutlich bessere Ping-Werte als einer in den USA.
Auf Router-Ebene kann Quality of Service (QoS) helfen: Damit priorisierst du Gaming- oder VoIP-Traffic gegenüber Downloads. Wenn dein Ping dauerhaft zu hoch ist, prüfe, ob dein Provider eine Route über viele Hops nimmt — ein Wechsel zu einem Provider mit besserer Netzwerkanbindung kann Wunder wirken. In extremen Fällen bieten Gaming-VPNs wie ExitLag oder WTFast optimierte Routen, die den Ping reduzieren können.
Häufige Fragen
Warum ist mein Ping abends höher als morgens?
Zwischen 18 und 22 Uhr ist die Netzauslastung am höchsten — viele Haushalte streamen, spielen oder laden gleichzeitig Daten herunter. Dein Provider muss mehr Traffic über die gleiche Infrastruktur leiten, was die Latenz erhöht. Auch innerhalb deines Haushalts teilen sich alle Geräte die verfügbare Bandbreite. Teste deinen Ping zu verschiedenen Tageszeiten, um ein vollständiges Bild zu erhalten.
Was ist der Unterschied zwischen Ping und Jitter?
Der Ping misst die absolute Reaktionszeit deiner Verbindung (z. B. 25 ms). Der Jitter gibt an, wie stark der Ping schwankt — also die Differenz zwischen aufeinanderfolgenden Ping-Messungen. Ein Ping von 25 ms mit niedrigem Jitter (2 ms) bedeutet eine sehr stabile Verbindung. Ein Ping von 25 ms mit hohem Jitter (30 ms) bedeutet, dass die Latenz ständig zwischen 10 und 55 ms springt — fatal für VoIP und Gaming.
Kann ein VPN meinen Ping verbessern?
In den meisten Fällen erhöht ein VPN den Ping, da der Datenverkehr über einen zusätzlichen Server geleitet wird. Es gibt jedoch Ausnahmen: Wenn dein Provider eine ineffiziente Route zum Zielserver nutzt, kann ein VPN (insbesondere Gaming-VPNs wie ExitLag) eine kürzere Route wählen und den Ping tatsächlich senken. Für den Speedtest solltest du VPNs aber immer deaktivieren, um die tatsächliche Leistung deines Anschlusses zu messen.