Upload Speed Test — Sendegeschwindigkeit prüfen
Teste deine Upload-Geschwindigkeit kostenlos und prüfe, ob dein Anschluss genug Bandbreite für Video-Calls, Cloud-Backups und Live-Streaming bietet.
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Typische Werte nach Technologie
Vergleiche deine Ergebnisse mit den üblichen Geschwindigkeiten
| Technologie | Download | Upload | Ping | Typisch |
|---|---|---|---|---|
| DSL | 6–16 | 1–2 | 20–50 | 10–16 Mbit/s |
| VDSL | 16–250 | 2–40 | 10–30 | 50–100 Mbit/s |
| Kabel | 50–1.000 | 5–50 | 10–30 | 200–500 Mbit/s |
| Glasfaser | 100–10.000 | 50–10.000 | 1–5 | 500–1.000 Mbit/s |
| LTE/5G | 10–300 | 5–50 | 20–100 | 25–50 Mbit/s |
| Satellit | 5–100 | 1–10 | 500–800 | 15–30 Mbit/s |
DSL
VDSL
Kabel
Glasfaser
LTE/5G
Satellit
Was ist die Upload-Geschwindigkeit?
Die Upload-Geschwindigkeit gibt an, wie schnell Daten von deinem Gerät ins Internet übertragen werden. Während der Download Daten empfängt (Webseiten laden, Videos streamen, Dateien herunterladen), ist der Upload für das Senden von Daten zuständig. Jedes Mal, wenn du eine E-Mail mit Anhang verschickst, ein Foto auf Instagram hochlädst, eine Datei in die Cloud synchronisierst oder an einer Videokonferenz teilnimmst, nutzt du deine Upload-Bandbreite. Die Angabe erfolgt in Megabit pro Sekunde (Mbit/s).
Im Alltag wird der Upload oft unterschätzt — bis er zum Flaschenhals wird. Ein zu niedriger Upload äußert sich durch eingefrorene Video-Calls, ewig dauernde Cloud-Uploads oder schlechte Bildqualität beim Streamen. Besonders im Home-Office ist ein ausreichender Upload unverzichtbar: Wer täglich in Zoom- oder Teams-Meetings sitzt, braucht mindestens 5 Mbit/s Upload, idealerweise 10 Mbit/s oder mehr, damit das Videobild in HD-Qualität übertragen wird.
Warum ist der Upload langsamer als der Download?
Die meisten privaten Internetanschlüsse in Deutschland sind asymmetrisch — das bedeutet, der Download ist deutlich schneller als der Upload. Bei einem typischen VDSL-100-Tarif bekommst du beispielsweise 100 Mbit/s Download, aber nur 40 Mbit/s Upload. Bei Kabel-Internet ist das Verhältnis oft noch extremer: 500 Mbit/s Download bei nur 25 Mbit/s Upload. Der Grund: Historisch gesehen haben Privatnutzer mehr Daten heruntergeladen als hochgeladen. Provider dimensionieren ihre Netze daher mit mehr Kapazität in Downloadrichtung.
Mit dem wachsenden Bedarf an Cloud-Diensten, Videokonferenzen und Content-Creation ändert sich dieses Nutzungsmuster allerdings. Wer regelmäßig große Dateien in die Cloud hochlädt, auf YouTube oder Twitch streamt oder als Freelancer Videodateien an Kunden sendet, benötigt symmetrische oder zumindest upload-stärkere Tarife. Glasfaser-Anschlüsse (FTTH) bieten häufig symmetrische Geschwindigkeiten — also gleich schnellen Upload wie Download (z. B. 1.000/1.000 Mbit/s). Das ist einer der größten Vorteile von Glasfaser gegenüber DSL und Kabel.
Welche Upload-Geschwindigkeit brauchst du?
Die Anforderungen an den Upload variieren je nach Nutzung erheblich. Für einfache E-Mails und Web-Browsing reichen 1–2 Mbit/s aus. Videokonferenzen in HD (Zoom, Teams) benötigen 3–5 Mbit/s, in Full-HD sogar 5–10 Mbit/s. Wer auf Twitch oder YouTube live streamen möchte, sollte mindestens 10–15 Mbit/s Upload haben — für 1080p bei 60 fps empfehlen sich 20 Mbit/s oder mehr. Professionelle Content-Creator, die regelmäßig große Video-Dateien hochladen, profitieren von 50+ Mbit/s Upload.
In einem Mehrpersonenhaushalt addieren sich die Anforderungen: Wenn drei Personen gleichzeitig in Video-Calls sitzen, brauchst du 15–30 Mbit/s Upload, damit alle eine stabile Verbindung haben. Prüfe auch, ob Cloud-Dienste wie iCloud, Google Drive oder OneDrive im Hintergrund synchronisieren — sie können den Upload still und leise auslasten, ohne dass du es merkst.
Upload-Geschwindigkeit verbessern — praktische Tipps
Wenn dein Upload zu langsam ist, gibt es verschiedene Ansätze. Verbinde dich per LAN-Kabel — WLAN bremst den Upload genauso wie den Download. Deaktiviere Cloud-Synchronisationen und automatische Backups während wichtiger Video-Calls. Aktiviere QoS (Quality of Service) in deinem Router und priorisiere Videokonferenz-Traffic. Prüfe, ob dein Router den Upload künstlich drosselt — ältere Modelle schaffen oft nicht die volle Bandbreite.
Wenn das nicht reicht, bleibt der Tarifwechsel. VDSL-Tarife mit höherem Upload-Anteil oder ein Glasfaser-Anschluss lösen das Problem an der Wurzel. Insbesondere bei Kabel-Internet lohnt sich die Frage an den Provider, ob ein Tarif mit besserem Upload-Download-Verhältnis verfügbar ist. Manche Provider bieten spezielle Business-Tarife mit symmetrischen Geschwindigkeiten — diese kosten mehr, bieten aber auch garantierte Bandbreiten und priorisierten Support.
Häufige Fragen
Warum ist mein Upload so viel langsamer als mein Download?
Die meisten privaten Internet-Tarife in Deutschland sind asymmetrisch ausgelegt — der Download erhält deutlich mehr Bandbreite als der Upload. Bei DSL/VDSL liegt das Verhältnis typischerweise bei 5:2 (z. B. 100/40 Mbit/s), bei Kabel-Internet sogar bei 20:1 (z. B. 1.000/50 Mbit/s). Nur Glasfaser-Anschlüsse bieten häufig symmetrische Geschwindigkeiten.
Wie viel Upload brauche ich für Zoom und Teams?
Für Video-Calls in HD-Qualität empfehlen Zoom und Teams mindestens 3–5 Mbit/s Upload. Für Gruppen-Calls mit Bildschirmfreigabe sollten es 5–10 Mbit/s sein. Beachte: Wenn andere Geräte im Haushalt gleichzeitig Daten senden (Cloud-Sync, andere Calls), addiert sich der Bedarf. In einem Haushalt mit mehreren Home-Office-Nutzern brauchst du entsprechend mehr.
Beeinflusst der Upload die Download-Geschwindigkeit?
Indirekt ja. Wenn dein Upload vollständig ausgelastet ist (z. B. durch einen großen Cloud-Upload), können TCP-Acknowledgment-Pakete (ACK) nicht schnell genug gesendet werden. Diese ACK-Pakete bestätigen dem Server, dass Downloads korrekt empfangen wurden. Fehlen sie, bremst der Server den Download. Ein stark ausgelasteter Upload kann also auch den Download um 30–50 % verlangsamen.